Jobs in Berliner Gefängnis

Im neuen Berliner Männer-Gefängnis sollen die Insassen einen größeren Teil der Haftkosten als bisher üblich selbst erarbeiten, berichtet „Die Welt“. Die Häftlinge sollen als Metall- und Elektrotechniker, sowie als Installations- und Heizungsbauer arbeiten und so zur Finanzierung ihres Aufenthalts beitragen. Die Arbeitsplätze im neuen Gefängnis Heidering sollen von privaten Firmen eingerichtet werden. Rund 75 Prozent der Gefangenen sollen auf diese Weise eine Beschäftigung erhalten; ein Novum für den Berliner Strafvollzug, wie Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) bestätigt. Im größten Gefängnis Deutschlands in Berlin-Tegel liegt die Quote derzeit bei etwa 60 Prozent. Untergebracht werden sollen die Gefängnis-Arbeitsplätze in drei großen Hallen. Noch sei unklar, um welche Gewerke es sich handeln wird, so Gisela von der Aue. Sicher ist jedoch, dass die Häftlinge Tätigkeiten verrichten sollen, für die auch außerhalb des Gefängnisses Nachfrage besteht.

 

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